Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Jobmöglichkeiten in der Immobilienbranche

Bildquelle: https://pixabay.com/ Die Hochkonjunktur in dem deutschen Immobiliensektor hält nach wie vor an. Durch niedrige Zinsen und Wohnraumknappheit sind die Kaufpreise in deutschen Metropolen, aber auch kleineren Ballungsgebieten stetig gestiegen. Laut dem statistischen Bundesamt hat nicht nur die Anzahl der Maklerbüros in den letzten Jahren zugenommen, auch deren Umsatz hat sich vermehrt.

Doch wie kann man selbst von dem Geld, was in dieser Branche umgesetzt wird, profitieren? In den letzten Jahren wurde der Immobilienbereich vom Gesetzgeber stark reglementiert. Unter anderem wurden Sachkundenachweise und Fortbildungspflichten eingeführt. Somit müssen Makler und Verwalter nachweisen, dass Sie ausreichend qualifiziert sind. Der Einstieg für ungelernte Kräfte wird immer schwieriger, zum Teil sogar unmöglich und ist nicht empfehlenswert. Doch wie startet man seine Karriere gut informiert und welche Weiterbildungen im Immobilienbereich öffnen einem die Türen?

Eine solide Basis schaffen

Das erforderliche kaufmännische Grundwissen für die Tätigkeit in der Branche kann man durch die Ausbildung zum Immobilienkaufmann erlangen. Nach erfolgreich absolvierter Prüfung erhält man ein dementsprechendes Zertifikat von der IHK (Industrie- und Handelskammer). Dieses kann einem als Sprungbrett für weitere Fortbildungen dienen. Während der Ausbildung oder Umschulung nimmt man Einblicke in sämtliche Bereiche der Immobilienwirtschaft. Immobilienkaufleute sind in Hausverwaltungen, Makler- und Sachverständigenbüros zu finden. Sie arbeiten in der freien Wirtschaft, sind aber auch bei Verwaltungen im öffentlichen Dienst beliebt. Wie bei allen anderen Kaufleuten stehen auch in dieser Ausbildung Rechnungswesen und die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Grundkenntnisse auf dem Lehrplan. Für die fachliche Qualifikation wird man mit der Immobilienbewirtschaftung, dem Maklerrecht, dem Gebäude- und Facility-Management, der Verwaltung von Wohneigentum, den Grundlagen des Immobilienverkaufs und vielem mehr vertraut gemacht. In Deutschland verdienen Immobilienkaufleute laut Entgeltatlas der Agentur für Arbeit durchschnittlich 3.549 Euro monatlich.

Spezialwissen erlangen

Konnte man in der Ausbildung einige Abteilungen der Immobilienwirtschaft erkunden, fällt es einem nun sicherlich einfacher, seinen eigenen Lieblingsbereich zu benennen. Dem einen liegen Maklertätigkeiten mehr, dem anderen gefällt eher die Verwaltung und die damit zusammenhängenden Aufgaben.

Das Maklergeschäft

Der Immobiliendienstleistungssektor lässt sich grob in Vermietung, An- und Verkauf sowie Verwaltung von Liegenschaften aufteilen. Immobilienmakler verdienen ihr Geld mit der Vermittlung von Immobilien und Grundstücken im Vermietungs- oder Verkaufsbereich. Sie suchen entweder im Auftrag des Verkäufers einen Kaufinteressenten oder werden für Objektsuchende aktiv auf dem Markt tätig. Kann ein Makler nachweisen, dass seine Tätigkeit für das Zustandekommen eines Miet- oder Kaufvertrages ausschlaggebend war, erhält dieser eine im Vorhinein festgelegte Provision. Der Makler bereitet auch Verträge vor und begleitet die Vertragsunterzeichnung sowie die Objektübergabe.

Was sind typische Verwaltertätigkeiten?

Verwalter von Immobilien betreuen Wohnobjekte von Eigentümern und Mietern. Sie behalten notwendige Instandhaltungsarbeiten im Blick, organisieren Reparatur- und Reinigungsarbeiten und erstellen Abrechnungen. Außerdem bereiten sie Eigentümerversammlungen vor und sorgen für die rechtssichere Durchführung. Auch sie können im Bereich der von ihnen verwalteten Immobilien nach Mietnachfolgern suchen und die erforderlichen Unterlagen vorbereiten. Verwalter haben außerdem die objektrelevanten Unterlagen vorliegen und pflegen den Datenbestand.

Angestellte Immobilienmakler und Objektverwalter verdienen mit knapp 4.000 Euro monatlich noch mal etwas mehr als Immobilienkaufleute. In der Hausverwaltung tätige Sachbearbeiter verfügen über vertieftes Fachwissen. Dieses lässt sich durch Fortbildungen erlangen. Hat man den Mut und Ehrgeiz sich als Hausverwalter oder Immobilienmakler selbstständig zu machen, ist es sowieso erforderlich, die durch den Gesetzgeber geforderte Weiterbildungspflicht einzuhalten. Es existiert ebenso eine „Berufszulassungsreglung für gewerbliche Immobilienmakler und Verwalter von Wohnungseigentum“, sodass man ohne Grundlagenausbildung kein Unternehmen gründen kann.

Der Aufstieg ins mittlere Management

Möchte man im Angestelltenverhältnis verweilen, aber ins mittlere Management aufsteigen, bietet sich eine Fortbildung zum Immobilienfachwirt an. Neben dem vertieften Branchenwissen wird auch das kaufmännische Verständnis noch einmal geschult. Immobilienfachwirte werden in der gesamten Wohnungswirtschaft, auch im Banken- oder Versicherungsbereich nachgefragt. Mit dieser Fortbildung kann man strategische und operative Führungsaufgaben im Unternehmen übernehmen. Der Immobilienfachwirt ist keine Einstiegsqualifikation. Um zur IHK-Prüfung zugelassen zu werden, muss man eine bereits abgeschlossene Ausbildung sowie mehrere Jahre Berufserfahrung im Immobiliensektor nachweisen können. Natürlich hat man auch als Fachwirt das nötige Rüstzeug, um den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

Nach dem Fachwirt oder mit bereits absolviertem Studium kann man noch den Schritt zum Immobilienökonom wagen. Ökonomen übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in der Immobilienwirtschaft. Auch die Erforschung von immobilienrelevanten Themen gehört zu ihrem Tätigkeitsfeld. So sind sie bei Sozialversicherungsträgern, Markt- und Meinungsforschungsinstituten sowie Bildungsorganisationen und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen zu finden. Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit erhalten Ökonomen im Mittel 6.286 Euro monatlich für ihre Tätigkeit.

Der Einstieg nach erfolgreich absolviertem Studium

Natürlich kann man sich auch mit einem Universitäts-Studium für die Arbeit im Immobiliensektor qualifizieren. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf dem Erlangen von betriebswirtschaftlichem, volkswirtschaftlichem sowie branchenspezifischem Wissen. Relevante Studiengänge sind beispielsweise BWL-Immobilienwirtschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts (duales Studium), Immobilienwirtschaft und -management mit dem Abschluss Bachelor of Science (Vor-Ort-Vollzeit-Studium) oder Immobilien- und Baumanagement Bachelor of Science (Vor-Ort-Vollzeit-Studium). Nach dem Studium kann man mit einem Einstiegsgehalt von ca. 4.500 Euro monatlich rechnen. Mit zunehmender praktischer Berufserfahrung verdienen Hochschulabsolventen im Durchschnitt ca. 6.000 Euro. Auch Sie sind in diversen Unternehmen und Behörden gefragt und übernehmen in der Regel Fach- und Führungsaufgaben. Zusätzlich werden wissenschaftliche Arbeiten, Prognosen und Forschungstätigkeiten von ihnen übernommen.

Informationskompetenz ist gefragt

Da sich Gesetzte im Immobilienbereich und darum herum (Stichwort Widerrufsbelehrung oder Datenschutz-Grundverordnung) immer mal wieder ändern, ist es wichtig, am Ball zu bleiben und den Markt im Blick zu behalten. Neben Weiterbildungen und Netzwerkveranstaltungen sind Newsletter oder Blogbeiträge eine gute Möglichkeit, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Viele Weiterbildungen werden finanziell gefördert, beispielsweise durch den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder die KfW-Bank. Mit den oben genannten Qualifikationen schafft man eine solide Grundlage für die Arbeit im Immobiliensektor. So entwickelt man sich schnell zu einer begehrten Fach- oder sogar Führungskraft und kann seine Verdienstmöglichkeiten steigern.

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