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Falsches Wissen rund um die Finanzierung – die Top 5 der Kreditmythen

Finanzen und Versicherungen sind leider immer noch kein Schulfach, weshalb sich in vielen Köpfen sehr hartnäckig Mythen und Fehlinformationen rund um Kredite halten. Doch der Umgang mit den eigenen Finanzen ist ein elementarer Bestandteil des Lebens, weshalb Verbraucher und Angestellte, aber auch Schüler, Studenten und Azubis sich intensiv mit der Thematik befassen sollten. Am Thema Kredit und Finanzierung scheiden sich je nach Herkunft die Geister – manche vermeiden lebenslang Investitionen aus Angst vor Schulden, während andere Menschen recht unbedarft sehenden Auges in die Privatinsolvenz laufen.


Unsplash.com © Christian Dubovan CC0 Public Domain
Das verfügbare Einkommen sollte so verwendet werden, dass die Lebenshaltungskosten gedeckt werden und auch noch Geld für den Spaß am Leben zur Verfügung steht. Altersvorsorge und ein Notgroschen sollten dabei nicht vergessen werden.

Kredit, Finanzierung oder Ratenkauf – in jedem Fall muss das Geld zurückgezahlt werden

Wer aus einem konservativen Elternhaus kommt, der wächst mit Weisheiten wie „Das Geld wächst nicht auf den Bäumen“ oder „Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben“ auf. Hat die Elterngeneration immer gut gewirtschaftet und erst Sachen angeschafft, wenn das Geld dafür auch zusammengespart wurde, erzeugen Kredite und Finanzierungen eher ein mulmiges Gefühl.

Kommt man hingegen aus Verhältnissen, wo das Geld sowieso nie ausreicht, herrscht teilweise ein eher sorgloser Umgang mit den eigenen Finanzen. Unter der Prämisse „Das Geld reicht hinten und vorne sowieso nicht“ verfallen solche Familien eher in eine Art Starre und stecken den Kopf in den Sand.

Nun wäre es wünschenswert, dass beispielsweise die Schule hier in einem Fach darüber aufklärt, was man bei den eigenen Finanzen und Versicherungen beachten sollte. Unabhängig davon, welcher Umgang mit Geld die Kindheit geprägt hat, sollten erwachsene Menschen mit eigenem Einkommen sich mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Die 5 häufigsten Mythen rund um Kredite machen deutlich, dass reine Unwissenheit dahintersteckt.

Der Dispo-Kredit gehört zu den teuersten Finanzierungsvarianten

Viele Menschen überziehen mehr oder weniger regelmäßig und ohne große Bedenken ihr laufendes Girokonto. Ohne große Finanzierungsgespräche, einen Einkommenscheck oder den Nachweis der Anschaffung räumt die Bank bestimmten Kunden ein, das Girokonto bei Liquiditätsengpässen einfach in einem gewissen Rahmen zu überziehen. Weil es so bequem und einfach ist bzw. bei ungeordneten Finanzen einfach unbemerkt passiert, zahlen Kunden bei diesem Kredit häufig die höchsten Zinsen.

Der Dispo-Kredit bedeutet in der Praxis, dass die Bank das kurzfristig fehlende Geld zur Verfügung stellt und sich dies mit hohen Zinsen bezahlen lässt. Was bei einem guten und regelmäßigen Einkommen und geringen Überziehungsbeträgen mit dem nächsten Gehaltseingang wieder ausgleicht, führt in anderen Fällen in die Überschuldung.

Schnell schleicht es sich ein, dass Menschen keinen Monat mit ihrem verfügbaren Einkommen auskommen und jeden Monat immer mehr Schulden machen. Wer mehrere Monate nacheinander im Dispo landet oder Anschaffungen von mehr als 500 Euro macht, sollte sich besser nach einem Kleinkredit erkundigen. Die Konditionen sind deutlich besser und gleichzeitig steigt das Bewusstsein darüber, dass man etwas weniger Geld ausgeben darf, weil man einen Kredit zurückbezahlt.

Konditionen der Hausbank vergleichen und den Effektivzins im Auge behalten

Wenn man also festgestellt haben sollte, dass die Anschaffung des neuen Fernsehers nicht über den Dispo-Kredit laufen sollte, beginnt der Vergleich von Finanzierungsangeboten. An dieser Stelle sollten Kunden zunächst einmal in Erfahrung bringen, was der Fernseher kostet. Im Elektronikmarkt locken die Verkäufer mit Raten-Krediten, deren Konditionen man sich durchaus einmal geben lassen sollte. Mit diesem Angebot in der Tasche kann nun die Hausbank kontaktiert werden, die ebenfalls ein Finanzierungsangebot macht. Jetzt liegen dem Käufer bereits zwei Angebote vor, die anschließend durch einen Vergleich im Internet eingeordnet werden sollten.

Verglichen werden muss immer der Effektivzins, nicht der sogenannte Schaufensterzins. Geworben wird oft mit einem sehr geringen Zinssatz, der allerdings nur in ganz seltenen Fällen tatsächlich verwendet wird.

Meist kommt bei so einem Vergleich heraus, dass die Finanzierung des Elektronikmarktes nicht unbedingt die beste Variante ist. Zwischen der Filialbank vor Ort und einer reinen Online-Bank gibt es meist ebenfalls Unterschiede, da die Hausbank einen anderen Kostenapparat besitzt. Hier stehen Mitarbeiter für Gespräche zur Verfügung und der Kunde wird persönlich beraten.

Was man über die SCHUFA wissen muss

Die SCHUFA sammelt eine Menge Daten über Personen und ihr Zahlungsverhalten. Kurzum sollen diese Daten Unternehmen und Banken dabei helfen, die Kreditwürdigkeit besser beurteilen zu können. So schützen diese sich vor dem Ausfallrisiko. Nun kann es aus unterschiedlichen Gründen dazu kommen, dass man als Kunde aufgrund der SCHUFA nicht mehr als kreditwürdig gilt.

Verbraucher dürfen sich mehrmals im Jahr eine kostenlose Auskunft über die eigenen SCHUFA-Daten anfordern. Hier sieht man die Angaben und kann dann Löschungen oder Korrekturen beantragen, was die Kreditwürdigkeit wieder anhebt.

Wer schon einmal ein Smartphone in einem Elektronikmarkt finanzieren wollte, der hat vielleicht schon kuriose Dinge erlebt: Unabhängig von Alter, finanzieller Situation und Einkommen kann allein die Straße, in der man lebt, dafür sorgen, dass man als Kunde nicht in Frage kommt. Auch im Versandhandel kann es passieren, dass rein durch die Eingabe der Wohngegend kategorisch der Kauf abgelehnt wird.

Hier hat der Kontakt mit der Hausbank wieder Vorteile, da man in einem persönlichen Gespräch mit dem Berater seine Situation erläutern kann. Dem Banker liegen auf Giro- und Sparkonten viele Informationen vor und er kann Tipps geben, wie man sein SCHUFA-Ranking wieder verbessert.

Kredite sind verbindlich, aber nicht in Stein gemeißelt

Wer viele kleine Ratenkredite für Einrichtung, Smartphone und Technik abgeschlossen hat, zahlt viele Einzelraten und hohe Zinsen. Hier kann die Umschuldung sinnvoll sein, bei der die Forderungen gebündelt werden und der Kunde nur noch einen Kredit im Auge behalten muss.

Auch bei größeren Finanzierungen für Fahrzeuge oder Immobilien gibt es immer Möglichkeiten, diese an die aktuelle finanzielle Situation anzupassen. Schließlich ist den Banken immer daran gelegen, das Geld zumindest später als überhaupt nicht zurückzubekommen. In manchen Fällen ist es auch sinnvoll, sich mit einer guten Bewerbung einen besser bezahlten Job zu suchen, mit dem alle Kosten gedeckt werden können.


Unsplash.com © Fabian Blank CC0 Public Domain
„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ Leider lassen sich gerade größere Anschaffungen nicht immer erst zusammensparen, weshalb Kredite diese Finanzierungslücke schließen können.

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