Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Bewerbung: Hobbys und persönliche Interessen

Was gehört in den Lebenslauf und was nicht?

Bildquelle: startupStockPhotos@pixabay.com - write-593333 Die meisten Punkte des Lebenslaufs sind innerhalb kurzer Zeit ausgefüllt. Die persönlichen Eckdaten hat jeder Bewerber ohnehin im Hinterkopf, weshalb es nicht schwer fällt, zügig voranzukommen. Schwerer ist es hingegen, bei den Hobbys und Interessen geeignete Angaben zu machen. Haben diese Punkte überhaupt etwas in der Bewerbung verloren? Und was lohnt es sich zu erwähnen und wo hüllt sich der ambitionierte Bewerber besser in Schweigen? Wir werfen einen Blick auf dieses Thema.

Möglich, aber kein Muss

Grundsätzlich gilt, dass Hobbys und Interessen kein Muss in der Bewerbung sind. Kein Personaler wird einen Bewerber streichen, nur weil sich dieser mit seinen persönlichen Freizeitaktivitäten eher zurückhält. Doch viele wissen es zu schätzen, wenn anhand der Hobbys noch eine persönliche Note in die Bewerbung eingebracht werden kann. Bestimmte Qualitäten, die auch im Berufsleben von großer Bedeutung sind, lassen sich auf diese Weise gut unter Beweis stellen.

Welche Hobbys sind relevant?

Wir alle verfügen in unserer Freizeit über bestimmte wiederkehrende Aktivitäten, die wir damit als Hobbys definieren können. Doch was davon gehört nun in den Lebenslauf? Sehr passive Aktivitäten sollten lieber hinter dem Berg gehalten werden, um keinen schlechten Eindruck zu machen. Dazu zählen zum Beispiel Fernsehen, Entspannen oder das Abgeben von Sportwetten. Obwohl letzteres inzwischen in breiten Schichten der Gesellschaft angekommen ist, muss sich die Leidenschaft nicht in der Bewerbung wiederfinden. Tipps rund um das Thema sind zum Beispiel auf Sportwetten.org zu finden.

Dann gibt es eine lange Liste von typischen und - etwas langweiligen Beschäftigungen. Bei den folgenden Aktivitäten stellt sich durchaus die Frage, welchen Mehrwert sie der Bewerbung beifügen sollen:

  • Kochen
  • Fahrrad fahren
  • Schwimmen
  • Reiten
  • Musik hören

Hinter vielen Hobbys verbirgt sich jedoch eine bestimmte Qualität, die womöglich sehr gut zur ausgeschriebenen Stelle passt. Wer in seiner Freizeit viel liest und mehrere Instrumente spielt, wird automatisch als besser gebildet eingestuft. Wer die eine oder andere Sportart aufzählen kann, wird mit einem guten Fitnesszustand in Verbindung gebracht, der für jeden Arbeitgeber nur von Vorteil sein kann. Die Grenzen der Wahrheit sollten dabei jedoch nicht zu sehr strapaziert werden. Zu groß ist die Gefahr, dass sich daraus Rückfragen ergeben, die dann womöglich nicht beantwortet werden können. Realismus hat daher eine große Priorität.

Erfolge können verzeichnet werden

Auch in der Freizeit streben viele Menschen nach neuen Rekorden und Erfolgen. Wer in seiner Sportart zum Beispiel erfolgreich an einer Meisterschaft teilnehmen konnte, kann dies ruhig in Klammer hinter dem Punkt verbuchen. Dies zeugt von einer großen Ambition, die aus der Perspektive des Arbeitgebers sehr wünschenswert ist.

Auch selbstgesteckte Ziele sind durchaus wert, benannt zu werden. Wer zum Beispiel das Reisen zu seinen Hobbys zählt, wird damit zunächst nicht besonders viel Aufmerksamkeit erregen. Ist jedoch sachlich dahinter vermerkt, dass bereits alle Kontinente ausgiebig besucht wurden, zeugt dies auch in diesem Bereich des Lebens von einer vom Erfolg geprägten Herangehensweise. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass Hobbys mehr als nur der persönliche und teils private Abschluss im Lebenslauf sind. Stattdessen ist es in der Kategorie ganz bewusst möglich, neue Seiten und Qualitäten in den Vordergrund zu rücken und sich damit interessant zu machen.

Bildquelle: startupStockPhotos@pixabay.com - write-593333 - CC0 Public Domain

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