Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Berufsbild Industriefachwirt – Ausbildung, Aufgaben und Karriere

Es gibt verschiedene Programme und weitere Fortbildungen, um beruflich voranzukommen und seinen Wissensschatz zu erweitern. Letztendlich führt dies zu einem qualifizierten Mitarbeiter im Unternehmen. Eine dieser Möglichkeiten, die nach einer kaufmännischen Ausbildung infrage kommen kann, ist die Fortbildung zum Industriefachwirt. Was macht ein Industriefachwirt, woraus bestehen die Lerninhalte, wie verläuft die Prüfung und welche Türen stehen nach dem Erwerb des Fachwirts offen? Das wird in den nächsten Minuten genauer beleuchtet.

Der Lernprozess eines Menschen hält sein ganzes Leben lang. Viele streben nach mehr Wissen und erweitern Ihren Horizont im privaten als auch im beruflichen Bereich. Daher ist eine kaufmännische Ausbildung im Bereich der Industrie für einige Arbeitnehmer noch nicht genug. Mit einer Aufstiegsfortbildung zum Industriefachwirt qualifizieren sie sich für mehr Verantwortung und können den eigenen Aufgabenbereich im Unternehmen vergrößern. Sie werden zu wertvollen Mitgliedern für den Arbeitgeber.

Was macht ein Industriefachwirt?

Die Aufgaben eines Industriefachwirts sind sehr vielfältig und werden mitunter während der Fortbildung vermittelt. Sie reichen vom Einkauf bis hin zur Produktionsleitung oder dem Vertrieb. Durch die betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse, die sich während der Ausbildung zum Fachwirt erwerben lassen, zusammen mit der gesammelten praktischen Erfahrung, ist auch eine führende Position in der mittleren Ebene nicht auszuschließen.

Die Ausbildung zum Industriefachwirt – Schritt für Schritt dem Ziel entgegen

Die Ausbildung bzw. Weiterbildung als Industriefachwirt ermöglicht es Teilnehmern in Live-Online Seminaren ihre Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge innerhalb von Industrieunternehmen noch weiter zu vertiefen. Die Weiterbildung kann entweder in Vollzeit, Teilzeit oder als Fernstudium durchgeführt werden. Je nach Bildungsträger dauert die Fortbildung zum Fachwirt um die 14 Monate. Eine Fortbildung in Teilzeit erfordert demnach nahezu doppelt so viele Monate. Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer IHK-Prüfung.

Die einzelnen Versionen zur Ausbildung zum Fachwirt bieten verschiedene Vorteile. Sofern angehende Industriefachwirte sich für die Teilzeitversion entscheiden, ist eine berufsbegleitende Fortbildung möglich. Diese hat den Vorteil, dass nebenher ein Verdienst stattfindet. Das Fernstudium bietet eine freie Zeiteinteilung und ist an keinen Ort gebunden, wohingegen ein Vollzeitkurs als der schnellste Weg zum Abschluss angesehen wird.
Der Inhalt der Weiterbildung zum Industriefachwirt ist auf den DIHK-Rahmenlehrplan abgestimmt und umfasst verschiedene Themenbereiche in den wirtschaftsbezogenen und handlungsspezifischen Qualifikationen:

  • Rechnungswesen
  • Unternehmensführung
  • Recht und Steuern
  • Volks- und Betriebswirtschaft
  • Produktionsprozesse
  • Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen
  • Wissens- und Transfermanagement in Industrieunternehmen
  • Marketing und Vertrieb
  • Zusammenarbeit und Führung

Der Fachwirt ist vor allen Dingen für diejenigen interessant, die bereits verwaltende und kaufmännische Erfahrungen in der Praxis sammeln konnten, die schon einen Bezug zu den Aufgaben eines Industriefachwirts aufwiesen.

Der Weg zur Prüfung

Die Unterrichtsstunden finden in der Regel an ausgesuchten Tagen zu bestimmten Uhrzeiten statt. Sofern einmal nicht teilgenommen werden kann, stehen dem Teilnehmer Videoaufzeichnungen zur Verfügung, um den verpassten Inhalt nachzuholen.

Zudem stehen praxiserfahrene Trainer und Dozenten auf dem Gebiet zur Verfügung und sorgen für eine gezielte Wissensvermittlung und Prüfungsvorbereitung. Bei Bedarf können die Teilnehmer an kostenlosen Workshops teilnehmen, die praktische Tipps zu mündlichen Präsentationen und der Prüfung mitbringen. Auch die kostenlose Hilfe eines Karrierecoaches kann während der Weiterbildung in Anspruch genommen werden.

Die IHK-Prüfung selbst setzt sich aus verschiedenen Teilprüfungen zusammen:

Wirtschaftsbezogene Qualifikationen: schriftlicher Prüfungsteil

Handlungsspezifische Qualifikation: schriftlich und mündlich

Kann eine Förderung in Anspruch genommen werden?

Die Ausbildung zum Fachwirt ist an bestimmte Kosten verbunden, die sich gesamt auf mehrere Tausend Euro belaufen können. Allerdings stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung wie das Aufstiegs-BAföG. Eine Förderung bis zu 70 Prozent des Gesamtbetrages ist möglich. Welche Optionen den Teilnehmern jeweils zur Verfügung stehen, lässt sich in einem Beratungsgespräch mit dem Bildungsträger ermitteln.

Die Vorteile als geprüfter Industriefachwirt

Als Industriefachwirt ergeben sich eine Vielzahl beruflicher Chancen und der berufliche Einstieg in größere Firmen wird einfacher. Bei der Ausbildung zum Fachwirt werden betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, die gleichzeitig eine Qualifizierung für eine mittlere Führungsposition darstellen. Fachwirt können zudem in vielen verschiedenen Branchen eingesetzt werden, sodass auch persönliche Interessensgebiete unterstützt werden können. Die Chance auf Selbstständigkeit erhöht sich durch die Ausbildung zum Fachwirt ebenfalls. Eine eigene Unternehmensberatung ist eine der vielen Möglichkeiten auf diesem Gebiet. Nicht zuletzt steht Industriefachwirten in Positionen als Führungskraft ein entsprechendes Gehalt zu.

Die Karriereleiter erobern – welche Türen stehen offen

Industriefachwirten steht ein breites Repertoire an Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung. In nahezu allen Branchen lässt sich ein Fachwirt auf diesem Gebiet erfolgreich einsetzen. Mögliche Branchen sind mitunter folgende:

  • Pharmazie, Chemie, Kunststoff
  • Elektroindustrie
  • Papier und Druck
  • Rohstoffgewinnung, -verarbeitung, -aufbereitung
  • Fahrzeugbau und -instandhaltung
  • Holz und Möbel
  • Viele weitere

Die Größe der einzelnen Betriebe sowie die jeweilige Branche spielen dabei keine große Rolle. Die Chance als Industriefachwirt eingesetzt zu werden, ist in den industriellen Betrieben sehr gut. Heutige Unternehmen in der Industrie wünschen sich fachlich ausgebildetes Personal, welches auch die betrieblichen Zusammenhänge erkennt, versteht und dementsprechend danach handeln kann.

Auch in finanzieller Sicht interessant

Das Gehalt eines Industriefachwirts bewegt sich im Rahmen von 2.400 bis 3.200 Euro. Im Schnitt liegt der Verdienst bei 2.700 Euro brutto pro Monat. Das Gehalt variiert allerdings nach Größe des Unternehmens, der Branche und der Berufserfahrung. Wer nach Tarif bezahlt wird, darf sich auf ein höheres Gehalt freuen. Ein Lohnunterschied basierend auf dem Geschlecht, kann ebenfalls in vielen Betrieben nicht ausgeschlossen werden.

Beruflich vorankommen als Industriefachwirt

Die Aufstiegsfortbildung zum Industriefachwirt bietet viele Vorteile. Der eigene Horizont wird erweitert und die Qualifikationen erhöht. Das macht den Fachwirt zu einem wichtigen Teil des Unternehmens, der auch in führenden Positionen eingesetzt werden kann. Die Fortbildung ist auf mehrere Monate festgelegt. Zusammen mit dem richtigen Bildungsträger erhalten Teilnehmer eine optimale Vorbereitung und die nötige Unterstützung. Die Kurse werden online in Echtzeit durchgeführt, anschließend jedoch auch als Videomaterial zur Verfügung gestellt. Zur Erleichterung der Finanzierung dieser weiterführenden Ausbildung können verschieden Förderprogramme in Anspruch genommen werden.

Einer weiteren Karriere in der Industrie steht demnach nichts mehr im Weg. Für eine optimale Bewerbung im eigenen Unternehmen oder im Nächsten können anschließend weitere Bewerbungshilfen in Anspruch genommen werden.

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