Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Berufsausbildung: Handwerk hat weiterhin goldenen Boden

Viele Jugendliche möchte nach der Schule studieren oder eine Ausbildung im Bereich Internet und der neuen Medien machen. Eine handfeste Ausbildung im Handwerk ist hier aktuell weniger gefragt. Doch vor allem in der heutigen Zeit haben Handwerksberufe goldenen Boden. Aber wie genau sind die aktuellen Berufsaussichten in der Branche und welche Bereiche sind derzeit besonders gefragt? Wie hat sich die Bezahlung entwickelt und lohnt es sich auch wirklich eine Handwerksausbildung anzustreben?

Warum sind die Berufsaussichten im Handwerk wegen des Fachkräftemangels so gut?

Die Berufsaussichten im Handwerk waren selten so gut wie heute, denn qualifizierte Handwerker werden aktuell händeringend gesucht. Dieser Fachkräftemangel im Handwerk ist in erster Linie durch die Tatsache entstanden, dass es in den vergangenen Jahren deutlich zu wenige Bewerber gab. Zudem wird die Situation dadurch erschwert, dass häufig die Firmennachfolge nicht sicher ist. Mittlerweile erkennen Bildungspolitiker zunehmend, dass es ein Fehler war, über Jahrzehnte hinweg auf ein Studium als Basis für eine erfolgreiche Berufskarriere zu setzen. In vielen Unternehmen sind heute auch Schüler willkommen, die eher durchschnittliche Noten haben, aber dafür echtes handwerkliches Geschick vorweisen können. Letzten Enden sind praktische Fähigkeiten und Begeisterung für den eigenen Beruf oft wichtiger als gute Noten auf dem Papier. Aktuell haben somit zahlreiche junge Menschen eine nie dagewesene Chance, beruflich im Handwerk durchzustarten.

Warum ist der anhaltende Bau-Boom so relevant für die Jobchancen im Handwerk?

In Deutschland wird aktuell so viel gebaut, wie nie zuvor. Der seit Jahren anhaltende Bau-Boom führt natürlich auch dazu, dass die Nachfrage nach qualifizierten Handwerkern immer stärker zunimmt. Die Auftragsbücher der Handwerksfirmen sind gut gefüllt und die Auslastung der Betriebe ist schon jetzt enorm hoch. Dementsprechend suchen immer mehr Unternehmen im Handwerksbereich geeignetes Personal, nur leider sind Fachkräfte aktuell echte Mangelware. Viele Firmen würden gerne mehr Mitarbeiter einstellen, wenn diese auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würden. Doch es rücken aktuell noch immer zu wenige junge Menschen nach, sodass im Handwerksbereich jährlich zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben. Für Ausbildungssuchende ergeben sich daraus beste Chancen, im Handwerksbereich beruflich durchzustarten.

Welche Handwerkbereiche sind besonders gefragt?

In Sachen Beliebtheit gibt es speziell im Handwerk seit einigen Jahren einen klaren Favoriten bei jungen Menschen: Der Beruf des Kfz-Mechatronikers wird noch immer am häufigsten ergriffen. Aber auch die Berufe Elektroniker und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind spannende Berufsfelder, die von vielen Ausbildungssuchenden favorisiert werden. Zudem gehören auch Jobs im Bereich Türen- und Fensterbau, Tischler, Metallbauer und Maler zu den besonders gefragten Bereichen. Weibliche Bewerberinnen entscheiden sich hingegen vermehrt für eine Handwerksausbildung zur Frisörin oder als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, obwohl die Zahl der weiblichen Auszubildenden im Bereich Holz- und Metallverarbeitung in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen hat.

Warum ist das Handwerk noch echte Handarbeit, die sich nicht durch Roboter ersetzt lässt?

Echte Handarbeit wird trotz der zunehmenden Digitalisierung weiterhin gefragt sein, denn auch wenn Roboter in der Theorie schon vielseitig einsetzbar sind, so spricht in der Praxis dennoch einiges für eine qualifizierte Fachkraft aus Fleisch und Blut. Solange handwerklich hergestellte Produkte und persönliche Beratungsgespräche von vielen Kunden wertgeschätzt werden, wird es auch weiterhin menschliche Handwerker geben. Auch wirtschaftliche oder rechtliche Gründe können in bestimmten Fällen gegen den Einsatz von Robotern sprechen, sodass eine Substitution durch Maschinen eher unwahrscheinlich ist. Vielmehr werden Mensch und Maschine in Zukunft Hand in Hand zusammenarbeiten. Und Handwerker werden sich im Zuge der Digitalisierung weiterbilden, um die digitale Techniken effizient einsetzen zu können.

Wie hat sich die Bezahlung in den letzten Jahren entwickelt und warum?

Der allgegenwärtige Fachkräftemangel führt dazu, dass Handwerksberufe aktuell eine überdurchschnittlich gute Bezahlung verzeichnen. Im Durchschnitt liegt das monatliche Gehalt eines Handwerkers mittlerweile bei dem eines Hochschulabsolventen. Je nach Bundesland und Branche können Berufseinsteiger nach der Ausbildung mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von rund 43.000 Euro brutto im Jahr rechnen. Zudem ist der Karriereweg nach einer abgeschlossenen Ausbildung noch lange nicht zu Ende, denn es gibt zahlreich Möglichkeiten, sich weiterzubilden: Ob Betriebswirt, Meister, Techniker, Bachelor-Studium oder Weiterbildungskurse - den eigenen Weg zum beruflichen Erfolg als Handwerker kann jeder selbst gestalten und somit auch individuell den Gehaltsscheck bestimmen. Es zeigt sich, dass beispielsweise ein Meistertitel eine Gehaltssteigerung von rund 15.000 Euro im Jahr verspricht.

Warum sollte man sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden?

Für eine Ausbildung im Handwerk sprechen verschiedene Aspekte. Zunächst ist das Handwerk ein abwechslungsreiches Berufsfeld. Es macht Spaß, verschiedene handwerkliche Tätigkeiten auszuführen und anschließend festzustellen, dass man etwas Wichtiges mit den eigenen Händen erschaffen hat. Der Bau-Boom und der allgegenwärtige Fachkräftemangel führt außerdem dazu, dass es sich beim Handwerk um eine zukunftssichere Branche handelt, in der beste Aufstiegschancen gegeben sind. So können qualifizierte Handwerker mit Ehrgeiz und Weiterbildungen schnell die Karriereleiter nach oben klettern und im Betrieb schon nach kurzer Zeit Führungsverantwortung übernehmen. Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf in einem hochmodernen Arbeitsumfeld, was von dem Wissen jahrhundertalter Handwerksgeschichte geprägt wird.

Fazit

Das Handwerk ist eine Zukunftssichere Branche, die aktuell mit einem akuten Fachkräftemangel zu kämpfen hat. Für Ausbildungssuchende ergeben sich daraus beste Chancen, eine berufliche Karriere im Handwerksbereich anzustreben.

Bildquelle: Christina Morillo, Pexels.com

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