Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Altenpfleger/in – ein Beruf mit vielen Facetten

Die Berufswahl ist eine Entscheidung fürs Leben. Für die Entscheidung für einen Beruf in der Altenpflege gilt das gleich doppelt. Denn das eigene Leben ist davon ebenso betroffen, wie das Leben vieler Menschen, die pflegebedürftig sind. Das Berufsbild Altenpfleger/in beinhaltet die Arbeit an und mit Menschen.

Die medizinische Versorgung von Pflegeempfängern steht hier ebenso im Fokus, wie die Betreuung und hauswirtschaftliche Unterstützung. Für diesen Beruf ist eine Freude am Umgang mit Menschen ebenso eine gute Voraussetzung, wie Empathie und die Fähigkeit, sich von den Schicksalen anderer abgrenzen zu können.

 

Was macht der Altenpfleger?

Die Pflegetätigkeiten werden in Grund- und Behandlungspflege unterteilt. In der Grundpflege ist alles eingeschlossen, was die Körperpflege und Hygiene angeht. Die Behandlungspflege beinhaltet die Gabe von Medikamenten, aber auch das Wechseln von Verbänden und umsetzen der ärztlichen Verordnungen von der Rheumasalbe bis zur Insulinspritze.

Die Pflegedokumentation gehört ebenfalls zu den wichtigsten Aufgaben des Altenpflegers/ der Altenpflegerin. Kommt es zu Problemen in der Pflege, wird die Dokumentation wie ein Beweisstück zur Klärung herangezogen. Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt, sind daher zwei Eigenschaften, die ein Altenpfleger mitbringen sollte.

Der Pflegeberuf hat sich vor allem in den letzten Jahren noch einmal stark verändert, woran im Wesentlichen das Pflegeweiterentwicklungsgesetz (in Kraft getreten 2008) beteiligt ist. Die Bedeutung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und des Erhalts der Lebensqualität in puncto Freizeitgestaltung, Selbstversorgung und sozialem Umfeld, wurde erkannt und an eine extra dafür zu qualifizierende Beschäftigungsgruppe übertragen. Personen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen haben somit einen Rechtsanspruch auf zusätzliche Angebote zum Erhalt, je nach Krankheitsbild aber auch zur Verbesserung, ihrer verbliebenen Fähigkeiten. Diese werden durch die sogenannten „Zusätzlichen Betreuungskräfte“ entwickelt und umgesetzt. Doch auch Altenpfleger übernehmen hier einen Teil der Aufgaben.

Je nach Philosophie der Senioreneinrichtungen oder der Pflegedienste, sind Wohnbereiche unterschiedlich groß und die Ernährungskonzepte können von der dezentralen Versorgung, bis hin zum Kochen vor Ort reichen.

So ist die Ausbildung geregelt

Das Jahr 2020 brachte durch das Pflegeberufereformgesetz verschiedene Neuerungen in der Ausbildung von Altenpflegern mit. Die Ausbildungsinhalte wurden neu organisiert und teilweise mit denen der Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengelegt. Ist die Entscheidung für die Fachrichtung der Altenpflege gefallen, so werden die benötigten Spezialkenntnisse erst im dritten Ausbildungsjahr vermittelt.

Nach zwei Jahren sind die Ausgebildeten dann Pflegefachfrauen/-männer, was als neues Berufsbild geschaffen wurde und damit die frühere zweijährige Ausbildung in der Altenpflege ablöst. Der Vorteil ist hier im flexibleren Gestalten der Karriere zu sehen. Durch die Zusammenlegung, öffnen sich den Pflegefachleuten sehr viel mehr mögliche Einsatzbereiche.

Diese sogenannte generalistische Ausbildung setzt mindestens einen Realschulabschluss voraus. Ausbildungsinteressierte mit einem Hauptschulabschluss, können diese Ausbildung allerdings ebenfalls absolvieren, wenn sie im Vorfeld eine Pflegefachschule besuchen und die einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer oder eine Fortbildung zum Pflegeassistenten voran stellen.

Was sich im Wesentlichen nicht geändert hat, ist die Erlangung von Teilabschlüssen im Verlauf der Ausbildung. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine dreijährige Dauer der Ausbildung zum Altenpfleger. Mit den Zwischenzielen des Altenpflegehelfers und der Pflegefachleute, erlangen die Auszubildenden bereits berufliche Nachweise, die in anderen Ausbildungsberufen nur selten angeboten werden. Kommt es aus Gründen wie Krankheit oder Veränderung der persönlichen Situation, zu einem späten Abbruch der Ausbildung, stehen die Auszubildenden nicht komplett ohne Abschlüsse da und können in der Regel auch an diesen Ausbildungsständen anknüpfen, wenn sie sich entschließen, die Ausbildung zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Welche Schulfächer stehen für die Altenpflegeausbildung im Fokus?

Neben Ethik und Deutsch sind für die Pflegeausbildung die Naturwissenschaften besonders wichtig. Die Ethiknote wird deshalb betrachtet, weil sich Ausbildungseinrichtungen über allgemeine Interessen der Bewerber, für die Menschen und Menschlichkeit informieren möchten. Für diesen Beruf ist es wichtig, ein gesundes Menschenbild zu haben und bestimmte Werte und Regeln im Miteinander anzuerkennen und anzuwenden. Deutsch ist hierzulande die Sprache in denen die Ausbildungsinhalte vermittelt werden. Ausreichende Sprachkenntnisse sind daher zwingend erforderlich, um Anordnungen von Vorgesetzten, Mitteilungen der Pflegeempfänger und natürlich die Ausbildungsinhalte verstehen und korrekt umsetzen zu können. Pflegefehler, die auf sprachlichen Problemen basieren, können zu Entscheidungen zwischen Leben und Tod werden. Das Sprachverständnis wird hier in der Regel mehr betrachtet, wie die Rechtschreibung oder schriftliche Ausdruck. Der Einfachheit halber wird in der Dokumentation ohnehin mit vorgefertigten Dokumenten gearbeitet.

Chemie, Biologie und Mathematik sind in den Ausbildungsinhalten zur Pflegefachkraft immer wieder gefragt. Ob es Krankheitsbilder, die Kreisläufe im menschlichen Körper oder Mengenberechnungen bei der Arzneidosierung sind, hier kommt es auf gute Vorkenntnisse an.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet die Altenpflege?

Nach den ersten zwei Jahren, kann die Karriere bereits zum ersten Mal zielgerichtet beeinflusst werden. Bis hierhin wurden viele Praxiseinsätze absolviert, die vielleicht noch interessantere Pflegebereiche aufgezeigt haben und die Wahl fürs dritte Jahr, kann hier jetzt noch auf die Krankenpflege gelenkt werden.
Ist die Entscheidung für die Altenpflege gefallen, so öffnen sich nach dem Examen viele Türen. Seniorenheime, Tageseinrichtungen, mobile Pflegedienste, Rehakliniken und geriatrische Krankenhäuser sind mögliche Einsatzbereiche. Mit verschiedenen Fortbildungen können sowohl fachlich neue Wege eingeschlagen, wie auch Führungsrollen übernommen werden.

Fachlich gibt es, bezogen auf spezielle Alterskrankheiten und deren Behandlungsbedarfen beispielsweise Fortbildungen im Wundmanagement, in der Diabetesberatung oder in der allgemeinen Pflegeberatung. Für die Leitungsfunktionen sind aufbauende Fortbildungen wie Wohnbereichs- oder Heimleitung möglich. Zudem bietet das Qualitätsmanagement viele Sparten, die geschulte offiziell beauftragte Mitarbeiter voraussetzen. Vom Brandschutz- bis zum Hygienebeauftragten ist das Feld hier breit und für alle Interessen etwas dabei.
Es gibt mehr offene Stellen als Bewerber. Auch das ist ein Argument, das für die Wahl dieses Berufsbildes spricht.

Die Pflegeberufe sind nach wie vor mit großen physischen und psychischen Belastungen verbunden, die nicht jeder bis zum Renteneintrittsalter durchhalten kann. Tritt der Fall ein, so lassen sich viele berufsverwandte Tätigkeiten finden, die eine Beschäftigung ermöglichen, ohne dass so enorme Anstrengungen zu bewältigen sind. Der Verkauf von Sanitätsbedarf sei hier stellvertretend genannt.

Der Reiz des Berufsbildes

Der Beruf Altenpfleger ist so vielseitig in den Einsatzmöglichkeiten, den Tätigkeiten und auch in den Anforderungen. Es gibt spannende neue Pflegekonzepte, die weg führen von großen Seniorenheimen. Demenzgruppen auf dem Bauernhof oder Wohnen gegen Hilfe, sind inzwischen gängige Wohnformen.
Sehr bereichernd, ist das Zusammentreffen mit vielen Menschen. Kollegen aus verschiedenen Altersgruppen und Nationen, Ärzte, Bewohner, Angehörige und Ehrenamtliche – alle bringen Leben und Eindrücke mit, die das eigene Leben mit gestalten und wertvoll machen. Und an dieser Stelle ist das dankbare Lächeln eines Senioren natürlich nicht zu vergessen.

Bildquelle: pixabay.com

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