Gehaltsstudie 2009. Die (Einstiegs-) Gehälter von Hochschulabsolventen und Praktikanten
 

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Peinlichkeiten beim Bewerbungsgespräch vermeiden

Ein Bewerbungsgespräch ist für die meisten Bewerber mit großem Stress verbunden, schließlich geht es um die berufliche Zukunft, einen möglichen festen Job oder den ersten Schritt auf der Karriereleiter. Eine gute Vorbereitung und ein sympathisches Auftreten sind hierbei Gold wert, doch nicht immer können Bewerber mit ihren Ängsten umgehen oder womöglich stimmt auch einfach die Chemie zwischen den Gesprächspartnern nicht. Das liegt zweifellos auch daran, dass bei einem Bewerbungsgespräch mindestens zwei individuelle Charaktere aufeinandertreffen, deren Ansichten in vielerlei Hinsicht vielleicht auseinandergehen, mitunter sorgt aber auch einfach die Situation Vorgesetzter <-> Untergebener für Reibungspunkte, mit denen nicht jeder klarkommt. #62440832 © FotolEdhar - Fotolia.com Trotzdem können Bewerber sich zumindest so gut wie möglich vorbereiten und so die schlimmsten Pannen und Peinlichkeiten vermeiden.

Das liebe Geld

Die Frage nach dem Geld ist bei Bewerbungsgesprächen stets ein Thema, schließlich möchten die Bewerber gern möglichst schnell wissen, was sie erwarten oder eben nicht erwarten können und darauf haben sie auch ein Anrecht. Dennoch ist die Frage nach dem Gehalt im ersten Bewerbungsgespräch eher unangemessen, dieser Punkt sollte besser vom Unternehmen selbst angesprochen werden. Viele Personaler haben ansonsten das Gefühl, der Bewerber wäre zu forsch und hätte kein richtiges Interesse am Unternehmen. Das Gehalt spielt natürlich dennoch eine sehr große Rolle und beeinflusst in der Regel auch die Entscheidung des Bewerbers. Die ersten Fragen des Gesprächs sollten sich allerdings besser auf Arbeitsabläufe, einen typischen Arbeitstag oder ähnliche Bereiche beziehen. Bei einer regulären Bewerbung sollte der Bewerber außerdem ohnehin ein gewünschtes Jahresgehalt angegeben haben und kann davon ausgehen, dass eine Einladung zum Gespräch diesen Wunsch berücksichtigt oder zumindest in Erwägung zieht.

Weitere Patzer

  1. Bewerbung an die Konkurrenz verschicken
    Eine Bewerbung kann noch so schön formuliert sein, geht sie durch einen kleinen Fehler ungewollt an den falschen Arbeitgeber und damit an die Konkurrenz, so folgt in der Regel nicht nur eine Absage, sondern auch die Bitte, in Zukunft keine weiteren Bewerbungen mehr zu schicken. Besonders schnell passiert so etwas, wenn das Anschreiben niemals individualisiert und umgeschrieben wird, sondern stets denselben Wortlaut hat.
  2. Falscher Name
    Wer seinen Ansprechpartner direkt bei der Begrüßung verwechselt, hinterlässt einen ersten schlechten Eindruck. Umso wichtiger ist es also, sich im Vorfeld gut zu informieren – wer sich beim Namen des Personalers nicht sicher ist, kann diesen notfalls aber auch bei der Begrüßung auslassen und so auf Nummer sicher gehen. Glücklicherweise beweisen viele Personaler hier aber auch oftmals genügend Humor, sodass der kleine Fauxpas nur halb so schlimm ist.
  3. Anrufe während des Gesprächs
    Wer während des Bewerbungsgesprächs Anrufe entgegennimmt, wird voraussichtlich ungläubige Blicke des Personalers ernten und sich zudem seinen Zorn zuziehen. Dieses unhöfliche Verhalten gilt in den meisten Betrieben als absolutes No-Go, selbst wenn der Anruf wichtig ist. Am besten sollten Bewerber ihr Handy daher einfach ausschalten oder direkt zu Hause lassen. So können auch keine störenden SMS-Töne oder vergessene Wecker das Gespräch stören.
  4. Gepflegtes, seriöses Auftreten wird gewünscht
    Sowohl für Männer als auch Frauen kann es delikat werden, wenn vor dem Gespräch noch ein Toilettengang stattfand und der Reißverschluss der Hose nicht zugezogen wurde. Frauen sollten außerdem unbedingt darauf achten, die Knöpfe der Bluse vernünftig zu schließen, #58862247 © stockyimages - Fotolia.com denn ein großer Ausschnitt ist hier fehl am Platz. Ebenfalls zu bedenken ist auch das allgemeine Erscheinungsbild – Frauen sollten hier schlicht und seriös erscheinen, zu starkes Make-Up oder wilde Frisuren wirken schnell weniger kompetent und billig. Auch bei Männern ist ein gepflegter Auftritt empfehlenswert, zu viel Gel in den Haaren muss allerdings auch nicht sein. Bartträger sollten zudem darauf achten, dass sie diesen zurechtstutzen oder gut pflegen. Auch Körpergerüche sind in einer solchen Situation keineswegs angebracht.
    Tipp: Wer mit versagendem Deo zu kämpfen hat, der kann sich für diesen besonderen Fall mit praktischen Achselpads ausstatten, die es in Drogerien oder Shops wie Laxelle gibt. Sie verfügen über einen starken Saugkern und nehmen frischen Achselschweiß sofort auf. Das vermeidet peinliche Schweißflecken unter den Achseln und unangenehmen Körpergeruch – ein Problem weniger.

Die optimale Vorbereitung

Um die schlimmsten Pannen zu vermeiden oder gar gänzlich unvorbereitet in das Gespräch zu gehen, sollte im Vorfeld eine ausführliche Recherche stattfinden. Das Recherchieren über das jeweilige Unternehmen ist hierbei obligatorisch und kann beispielsweise über Stellenanzeigen, das Internet, Prospekte und Zeitschriften, Geschäftsberichte des Unternehmens, Bekannte oder Arbeitsämter erfolgen, auch Staufenbiel hält hierfür einige wertvolle Tipps bereit. Unter anderem sollten Bewerber in jedem Fall wissen, um welche Rechtsform es sich handelt, wie die Unternehmenskultur aufgebaut ist, wie groß das Unternehmen ist, welche Produktepalette oder Dienstleistungen geboten werden und wie die Abteilung aussieht, für die sich beworben wird.

  • Auch wichtig: Vor dem Gespräch sollten Bewerber sich noch einmal ihren Lebenslauf und den Bewerbungsbogen ansehen. Gibt es möglicherweise Punkte, die zu Fragen oder Irritationen führen könnten? Diese erklärungsbedürftigen Punkte sollten in jedem Fall noch einmal gesondert aufgearbeitet werden, damit während des Gesprächs plausibel darauf reagiert werden kann. Trotz allem sollte bei der Beantwortung schwieriger Fragen aber auf Ehrlichkeit geachtet werden.

Klassische Fragen im Bewerbungsgespräch

  1. Wo sehen Sie Ihre Stärken und Schwächen?
  2. Warum wollen Sie in unserem Unternehmen arbeiten?
  3. Warum sollten wir gerade Sie auswählen?
  4. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
  5. Wieso haben Sie so lange studiert?
  6. Wollen Sie im Unternehmen gerne Verantwortung übernehmen?
  7. Wie sind Ihre Gehaltsvorstellungen?
  8. Haben Sie sich auch woanders beworben?
  9. Möchten Sie Kinder?

Ebenfalls sollten Bewerber sich im Vorfeld genau überleben, wie ihre eigenen Anforderungen an die Stelle sind, auch hier sollten eventuelle Unklarheiten angesprochen werden. Ohnehin erwarten Personaler von ihren Bewerbern, dass diese ihnen einige Fragen stellen, allein schon deshalb, um Interesse zu zeigen. Ansonsten gilt der Ratschlag: Das Vorstellungsgespräch ist keinesfalls ein Verhör, sondern eine Chance für den berufliche Werdegang. Bewerber sollten sich also am besten auch auf das gegenseitige Kennenlernen freuen und sich ganz natürlich und normal verhalten.

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