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Drei musikalische Berufe im Vergleich

Wer Musik liebt, vielleicht sogar selbst ein Instrument spielt, gerne tanzt oder es einfach mag, bei guter Musik zu entspannen, hat eventuell schon einmal darüber nachgedacht, dass Hobby zum Beruf zu machen. Die Berufsbilder in der Musikbranche sind dabei breit gefächert. Anbei sollen drei musikalische Berufe näher vorgestellt werden. Zum einen der Musiker, dann der Choreograph und schließlich noch der Tontechniker. In welchen Branchen können Menschen dieses Berufsbildes Fuß fassen, welcher Werdegang ist vorgeschrieben und welche Vorrausetzungen müssen mitgebracht werden? Der folgende Artikel hat die Antworten.

Der Musiker

#67587098 © hitdelight - Fotolia.com Musiker zu werden, ist der Traum vieler Menschen. Wer Freude daran hat ein Instrument zu spielen, möchte häufig aus dem Hobby einen Beruf machen. Doch gibt es nicht die eine Laufbahn, die jemanden zum Berufsmusiker werden lässt. Oft sind es Zufall oder Glück, die aus einem passionierten Hobby-Musiker einen professionellen Berufsmusiker machen. Welche Möglichkeiten haben also Menschen, die eine musikalische Karriere anstreben?

In welchen Branchen können Musiker tätig werden?

Musiker können in Opern-, Symphonie- oder Kammerorchestern spielen oder auch in Ensembles für Jazz-, Rock- oder Popmusik. Wer lieber in Richtung Lehre gehen mag, kann auch an Musikakademien, bei Orchestervereinen und an Musikschulen tätig werden. Auch das Erteilen von privatem Musikunterricht ist eine Alternative. Rundfunk- und Fernsehanstalten können ebenso als Arbeitgeber fungieren, genau wie Musikverlage. Die Möglichkeiten für Musiker sich beruflich zu orientieren, sind also vielseitig.

Welcher Werdegang ist vorgeschrieben?

Ein bestimmter Werdegang ist nicht vorgeschrieben. Musiker können sich entweder für eine schulische Ausbildung, beispielsweise an einer Musikschule, entscheiden oder einen Studiengang wählen. Studiengänge, die für Musiker angeboten werden sind zum Beispiel:

  • Alte Musik
  • Instrumentalmusik
  • Jazz, Popularmusik
  • Kirchenmusik
  • Neue zeitgenössische Musik

Welche Voraussetzungen muss ein angehender Musiker mitbringen?

Musikalität und das Spielen von mindestens einem Instrument sind die Grundvoraussetzungen für aufstrebende Musiker. Doch auch Flexibilität ist wichtig, da Musiker oft zu Zeiten arbeiten, an denen andere frei haben. Darüber hinaus erfordert der Beruf des Musikers auch jede Menge Disziplin und Selbstorganisation. Heike Matthiesen, eine der führenden deutschen Gitarristinnen gibt im Interview mit Kirstein zum Beispiel an, dass sie jeden Tag an dem kein Konzert stattfindet, mindestens vier Stunden auf ihrem Instrument übt. Außerdem sagt sie, dass der Beruf des Musikers auch ein körperlich riskanter Beruf ist. Nicht selten haben langjährige Musiker mit instrumentalbedingten Beschwerden zu kämpfen. Das ganze Interview kann unter http://www.kirstein.de/Interview-Heike-Matthiesen/ eingesehen werden.

Der Choreograph

Menschen, die schon früh ihre Leidenschaft für Tanz und den Ausdruck von Emotionen durch Bewegung erkannt haben, möchten als Kind meist selbst einmal Tänzer oder Tänzerin werden. Zu beachten ist jedoch, dass diese Berufe, wegen des fortschreitenden Alters, nur eine gewisse Zeit ausgeübt werden können. Wer sich danach umorientieren möchte oder auch von Anfang an Freude daran hat, anderen etwas beizubringen, für den kann das Berufsbild des Choreographen interessant sein. #64684086 © Kzenon - Fotolia.com

In welchen Branchen können Choreographen tätig werden?

Die meisten Choreographen sind selbst erfolgreiche Tänzer und kennen die Herausforderungen, die die Bühnentätigkeit mit sich bringt. Doch Choreographen sind nicht nur im Theater tätig. Das Berufsbild umfasst alle Bereiche in denen zu sportlichen Zwecken oder zur Unterhaltung koordinierte und inszenierte Bewegungsabläufe stattfinden. Choreographen können also im Sportstudio genauso arbeiten, wie auf großen Modenschauen. Auch in der Reisebranche kommen Choreographen zum Einsatz, so zum Beispiel als Animateure beim Cluburlaub.

Welcher Werdegang ist vorgeschrieben?

Üblicherweise wird verlangt, dass Choreographen ein abgeschlossenes Studium im Bereich Choreographie vorweisen können. Studienabsolventen im Bereich Tanz oder Musiktheater können jedoch auch den Beruf des Choreographen ergreifen, wenn sie zusätzlich über mehrere Jahre Bühnenerfahrung verfügen. In einigen Fällen kann auch eine dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule genügen.

Welche Voraussetzungen muss ein angehender Choreograph mitbringen?

Wer den Beruf des Choreographen ergreifen will, sollte selbst mehrjährige Erfahrung als Tänzer mitbringen. Zudem sind körperliche Belastbarkeit, Disziplin und Ausdauer essentiell, um als Choreograph arbeiten zu können. Musikalisches Verständnis und tanzgeschichtliches Wissen sind ebenfalls grundlegend, genau wie Kreativität und Führungstalent.

Der Tontechniker

Wer sich mit Musik auskennt, ein gutes Gehör hat und sich zudem für Technik interessiert, könnte am Berufsbild Tontechniker Freude haben. Doch welche Voraussetzungen muss ein angehender Tontechniker mitbringen und welche Möglichkeiten der Ausbildung gibt es?

In welchen Branchen können Tontechniker tätig werden?

Tontechniker arbeiten meist hinter den Kulissen. Die möglichen Einsatzbereiche von Tontechnikern sind vielseitig. So können Tontechniker bei Musikveranstaltungen, im Theater und in Opern- und Schauspielhäusern für den optimalen Klang sorgen. In der Rundfunk- und Fernsehbranche sind zahlreiche Tontechniker beschäftigt. In der Filmwirtschaft können Tontechniker ebenfalls Fuß fassen. In den verschiedenen Branchen wirken Tontechniker bei der Aufnahme und der Bearbeitung von Tonproduktionen mit und sind, zum Beispiel im Opernhaus, auch für die Saalbeschallung zuständig. Sie überprüfen die akustischen Verhältnisse und sind für die Steuerung der Aufnahmen verantwortlich, wobei sie sich nach den Vorgaben der Regie richten. Auch die Aufnahme, Speicherung und Bearbeitung von Tondateien gehört zum Aufgabenfeld des Tontechnikers. Die dabei verwendeten Arbeitsgeräte sind zum Beispiel Michpulteinheiten, Beschallungsanlagen, Computer sowie Funksende- und Empfangseinrichtungen.

Welcher Werdegang ist vorgeschrieben?

Wer eine Ausbildung zum Tontechniker machen möchte, muss sich an eine private Bildungseinrichtung wenden. Die wichtigsten Inhalte der Ausbildung sind:

Für die Aufnahme an einer Bildungseinrichtung ist mindestens ein Hauptschulabschluss erforderlich. Wer über ein Abitur verfügt, kann alternativ auch Toningenieurwissenschaften an der Universität studieren. Laut spiegel.de sind die Plätze in diesem Studiengang jedoch sehr rar. Die Ausbildung zum Tontechniker dauert im Schnitt ein Jahr, die Weiterbildung sechs Monate. Sowohl Aus- als auch Weiterbildung werden nicht vergütet. Im Gegenteil, für die Ausbildung in einer privaten Bildungseinrichtung muss ein monatlicher Beitrag gezahlt werden. #31296907 © Picture-Factory - Fotolia.comAuch Lehrgangskosten sowie Kosten für Literatur und Arbeitsmittel können anfallen. Zum Abschluss der Ausbildung beziehungsweise Weiterbildung findet eine interne Prüfung des Lehrgangsträgers statt. Eine Alternative ist eine dreijährige Ausbildung zum Mediengestalter Ton und Bild in einem Betrieb. Der Vorteil der betrieblichen Ausbildung ist zum einen die Vergütung, zum anderen erhöhen sich auf diese Weise die Chancen, später in diesem Betreib eine Festanstellung zu bekommen. In der PDF der Agentur für Arbeit, sind alle relevanten Fakten noch einmal übersichtlich zusammengestellt.

Welche Voraussetzungen muss ein angehender Tontechniker mitbringen?

Wie erwähnt, erwarten die meisten privaten Bildungseinrichtungen mindestens einen Hauptschulabschluss von ihren Bewerbern. Viel wichtiger als der Bildungshintergrund sind jedoch die musikalische Begabung und ein sehr gutes Gehör. In vielen Bildungseinrichtungen müssen Bewerber deshalb erst einmal eine Eignungsprüfung ablegen, bevor entschieden wird, ob sie eine Ausbildung als Tontechniker absolvieren dürfen. Neben der musikalischen Begabung ist auch ein sehr gutes technisches Verständnis von Nöten.

Die drei vorgestellten Berufe könnten unterschiedlicher kaum sein und dennoch haben alle drei mit der Musik zu tun. Während Musiker sich vor allem auf das Spielen von Instrumenten konzentrieren, sind Choreographen auch immer Tänzer und Tontechniker haben neben einem guten Gehör zusätzlich detaillierte technische Kenntnisse. Welcher dieser drei Berufe die besten Karrierechancen bietet, kann pauschal nicht gesagt werden. Gerade in der Musikbranche gehört auch immer ein wenig Glück dazu. Flexibilität ist in allen drei Berufen gleichermaßen gefragt.

Je nach persönlichem Interesse muss jeder selbst entscheiden, welcher der drei Berufsbilder ihm am ehesten zusagt oder ob doch einer der anderen zahlreichen Berufe in der Musikbranche eine Alternative ist. Die Übersicht der Agentur für Arbeit bietet unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/simpleSearch.do nach Eingabe des Wortes „Musik“ auf einen Blick die diversen Möglichkeiten, in der Musikbranche beruflich Fuß zu fassen.

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