Schick
angezogen zu sein reicht nicht - Das Verhalten muss stimmen.
Auch wenn der persönliche Stil in unserem wertkonservativen
Business-Umfeld gefragter ist als steifes Benehmen streng
nach den Knigge-Regeln, so signalisiert der Bewerber dadurch
Achtung und Respekt durch gutes Benehmen. Wichtiger als
die Benimm-Regel sind Offenheit, Kontaktfreudigkeit, sicheres
Auftreten.
Was
als gutes Benehmen angesehen wird, ist abhängig von der
Umgebung, in der wir uns bewegen und von der Erwartungshaltung
unseres Umfeldes. Dabei gibt es keine festen Benimm-Regeln.
Zu schnell verändern sich unsere gesellschaftlichen Wertmaßstäbe,
Hierarchiegefüge und Rollenmuster.
Trotzdem
sind Etiketten wieder salonfähig!
Zu den wichtigsten beruflichen Etiketten gehört ein
guter Business-Auftritt. Das heißt, korrektes Outfit und
angemessene Umgangsformen. Damit signalisiert der Bewerber Respekt,
Kompetenz und Seriösität.
Höflichkeit,
Freundlichkeit, echtes Interesse, Zurückhaltung, aktives
Zuhören und die geschickte Frage zu richtigen Zeitpunkt
sind mehr wert als eine galante Verbeugung oder gute Essmanieren.
Pro
Der
geeignete Ansprechpartner für die Kontaktaufnahme in einer
Gruppe ist der Ranghöchste. Jeden
in einer Gruppe gleich (-freundlich) behandeln. Auch
am Telefon: Immer lächeln.
Nicht
diskriminieren, sondern zuvorkommend handeln (z. B.: In-den-Mantel-helfen).
Contra
Nicht
die Distanzzonen des Gesprächspartners mißachten.
Abstand etwa eine Armlänge.
Anklopfen
auf gleicher Hierarchieebene ist out.
Das
Duzen von Vorgesetzten ist zu vermeiden.
Der
kleine abgespreizte Finger beim Trinken widerspricht der Etikette
am Buffet.
Infotipp:
Um weitere Informationen zu dem Thema: Knigge zu erhalten können
wir folgende Bücher empfehlen:
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